Kai Kraatz

'Alles wird gut'

HandyStand in der Vorhalle.

Unter dem Motto alles wird gut soll ein Handyzubehör- stand in der Empfangshalle der Kunstakademie Münster aufgebaut werden. Der Händler soll seine Waren verkaufen können, Kundschaft : Studenten der Kunst und Architektur

Mitten in diesem Kunsttempel sollen einerseits die Studenten und externe Betrachter die Ware Handyzubehör unter einem anderen Blickwinkel betrachten können und andererseits die Händler mit dem Gebilde Kunstakadmie in Berührung kommen. Zwei reale Welten treffen hier aufeiander, die nur in einem auf den ersten Blick entfernten Zusammenhang stehen.
Durch den hohen Kommunikationsbedarf ( Auststellungsorganisation usw.) ist das Handy aus dem Kunstbereich nicht mehr wegzudenken. Die Gestaltung von Handyschalen hat auch einen künstlerischen, individuellen Aspekt. Hier sind Zusammenhänge zu finden.
Weiteres: die Händler müssen ihre Ware an den Mann bringen, Gestaltung, Präsentation und entsprechende Kriterien, Geschmack der Masse, Bedürfniss nach Individualität des Konsumenten.
Die Installation ist also nicht nur unter skulpturalem Aspekt, sondern auch unter einem sozial-künstlerischen Aspekt zu sehen. Hier kommen zwei verschiedene Welten zusammen, die ihre eigene sicht der Dinge mit sich bringen.

Kunststudent : Gestaltung des Standes, und der Gegenstände
Händler : Miterleben des Betriebes an der Kunstakademie, Bewertung von Kunst durch umgebende Ausstellung
Zeitaspekt : Dadurch, dass die Händler einen Tag in der Akadmie verbringen ist Zeit für Gespräche
Rahmenprogram : Kaffee und Kuchen, abends Party
Vorteile : keine Standmiete, vernünftige Sanitäranlagen, Platz
Historischer Bezug : die Händler im Tempel, die von Jesus vertrieben werden und am Ende:

ALLES WIRD GUT !!!